1.Hoffest des Reitsportvereins Brottewitz e.V. am 28.05.2011
Manche Traditionen beginnen nun mal mit der Zahl Eins.
Deswegen fand das erste Hoffest des Reitsportvereins Brottewitz auch fast zum ersten Geburtstag des Vereins am 28.05.2011 statt.
Schönes Wetter brauchten wir nicht zu bestellen, denn seit April war ja eigentlich schon Sommer in Brottewitz.
Die Einladungen waren auch verteilt und so konnte das Fest pünktlich starten.
Was braucht man noch...
Achso, klar, Essen.
Dank Sus´is vierbeiniger Rasenmäher war auch dieser Punkt schnell geklärt. Für die nicht Schaf-Esser gab es die Variante Bratwurst.
Natürlich gab es vorher die von Eltern der Reitkinder gesponsorten oder sogar von Anton selbst gebackenen Kuchen zum Kaffeetrinken.
Danach hatten die Mitglieder des Reitvereins eine kurze Vorstellung der im Reitunterricht benutzten bzw. auf dem Reiterhof befindlichen Pferderassen vorbereitet. Natürlich wurden diese Pferde schon am Vormittag auf Hochglanz gebracht und dann den Eltern und zahlreichen Gästen detailreich vorgestellt.
Um die Zeit bist Zeit bis zum Lammbraten zu verkürzen, wurden noch Geschicklichkeitsspiele auf oder neben dem Pferd absolviert.
Neben dem Knoten setzen bzw. lösen mit einem Anbindestrick hoch zu Ross an einer Stange wurde im zweiten Wettbewerb auf Zeit ein Behälter mit Wasser über einen Slalomparcours nach Zeit transportiert und zum Schluss zeigte sich das Pferd-Reiter-Quartett als Schüttelsicherer. Denn bei diesem trockenem Frühjahr war jeder Tropfen Wasser kostbar.
Besondere Showeinlage bot unser Hoftierarzt Herr Dr. E. Stammnitz, der nicht nur seinen mitgebrachten zwei Kindern sondern auch uns alten Hasen spontan die Trakehnerstute Verflixte in allen drei Gangarten auf dem Reitplatz vorführte. Kompliment!!
Den Kuchen haben wir gleich von der Anti-Doping-Kommission überprüfen lassen, aber alles negativ. Also werden wir bald noch ein neues, aktives Mitglied im Reitsportverein begrüßen können.
Beim gemütlichen Abendessen und der typischen Fachsimpelei unter Pferdebegeisterten neigte sich der Tag doch schnell dem Ende. Und die nächsten Höhepunkte Sommerfest Brottewitz 2011 und die Teilnahme an einigen Reitsporturniernen wie Oschätzchen und Dobra werfen schon ihre erfreuliche Schatten voraus.
Jahresabschlußparty und Einweihung des neuen Reiterstübchens am 31.12.2009
Stafettenritt am 11.10.2009Start: Brottewitz
Ziel: Nieska
Grund der Reise: Übergabe der Stafette an Michael Bischoff aus Frauenhain und damit Beendigung der
Stafettenritte für 2009.
Teilnehmer:
Frank Püschel auf Sareff (Vollblutaraber)
Michael Kurbatsch auf Bandit (Trakehner)
Karen Schulz auf Ghorra (Vollblutaraber)
Susi Pielock auf Verflixte (Trakehner)
Sandra Stamm auf Skabea (Vollblutaraber)
Nachdem wir letzte Woche die Stafette aus Adelwitz abgeholt hatten, haben wir uns entschlossen gleich in dieser Woche die Stafette weiter zu geben an Micha. Ebenso war es Stafettenmäßig unser Abschlußritt und der sollte natürlich auch was besonderes werden. Leider zeigte sich der Wettergott am Wochenende nicht so freundlich. Am Sonntagmorgen gab´s noch einen ordentlichen Regenguß, also entschieden wir uns für wetterfeste Kleidung. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Wasserfest und wie immer gut gelaunt zogen wir bei etwas windigem aber trockenem Wetter los.
Zuerst ging es von Brottewitz in Richtung Langenrieth. Alles schöne Feldwege, so dass wir zum „warm werden“ nicht nur Schritt sondern auch Trab und einen Galopp zum Auflockern machen konnten. Langenrieth, ein kleiner gemütlicher Ort, der 1323 das erste Mal erwähnt wurde. Seinen Namen hat es von einem Ausspruch eines Soldaten der 1547 bei der Schlacht um Mühlberg/Elbe teilnahm. Als er durch das Dorf ritt soll er gesagt haben: „Das war ein langer Ritt“.
Unser Ritt ging weiter über die Stilllegungsfläche, entlang der Strasse, nach Neuburxdorf. Der Ort entstand nach der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Falkenberg-Riesa. 1899 erfolgte die Genehmigung zur kommunalen Selbstständigkeit durch den Deutschen Kaiser, dadurch war es vom „Mutterdorf“ Burxdorf unabhängig. Vielen ist Neuburxdorf jedoch auch durch das Kriegsgefangenenlager Mühlberg/Elbe (im 2. Weltkrieg) und durch das „Speziallager“, welches nach dem Krieg durch den sowjetischen Geheimdienst betrieben wurde, bekannt. Nach der Wende wurde diese Lager als Gedenkstätte wieder hergerichtet und ist heute für viele ein Ort der Begegnung. Als wir den Bahnübergang überquerten vermuteten wir ein Fußballspiel. Grund war eine übermäßige Ansammlung ortsfremder PKW´s. Aber nein, falsch gedacht, als wir an der dortigen Gaststätte vorbeikamen sahen wir es, das Treffen des Kingtaubenclub´s Deutschland fand statt. Wenig Flügel, viel Taube, also so richtig was leckeres zum Sonntag…
Wir zogen weiter am Tiergehege des Heimatvereins vorbei Richtung Stilllegung, Feldwege und Waldwege nach Nieska. Was nach Neuburxdorf auf uns wartete waren wunderbare Möglichkeiten für längere Trab- und Galoppstrecken, denn auch das flache Land kann absolut reizvoll sein. Besonders für Reiter sind die Möglichkeiten die wir in Brandenburg haben groß. Als da wären sandige Wege (für jeden Pferdehuf), nette Stilllegungen und lange übersichtliche Waldwege, die in Brandenburg ohne Einschränkungen genutzt werden können.
Es ging vorbei an Kosilenzien, ich glaube dem fast kleinsten Dorf der Stadt Bad Liebenwerda. Was es dort interessantes gibt? Natürlich den Burgwall mit seinem alljährlich zu Pfingsten stattfindenden Burgwallfest. Noch ganze 3 km und das Ziel war erreicht. Und diesmal ganz ohne Zwischenfälle? Ja klar, bis auf einen kleinen Ausrutscher von Sareff auf dem sehr nassen Waldboden und ein kleiner Ausflug auf die landwirtschaftliche Flur durch Verflixte an der Hundeschule Schöne, weil dort einfach zuviel los war. Und dann lag es vor uns, das wunderschöne Nieska mit seiner netten gastwirtschaftlichen Betreuung. Wir brachten unsere Pferde in den Garten, holten uns Stühle und Tisch und gaben unsere Bestellung ab. Da Micha schon sehr gut vorbestellt hatte, brauchten wir nur noch die Zahl der Essen „durchzugeben“. Das Essen war wie schon im Frühjahr sehr gut. Ca. 30 min. später kam dann Micha mit seiner Reitbegleitung an. Die Pferde chillten und wir entspannten im windstillen Garten bei Fanta und Kaffee. Um 14:00 Uhr (schon wieder? Ja!) gings in Richtung Heimat, getreu nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Die Pferde waren warm, also erfüllten wir ihre Wünsche und ließen sie laufen. Das bedeutete für uns, dass wir nicht 2 h brauchten wie für den Hinweg, sondern bereits nach gut 1,5 h die Zuckertürme von Brottewitz sahen. Entspannt und gut gelaunt kamen wir wieder zu Hause an.
Wie auch letzte Woche wartete leckeres Essen für Mensch und Pferd.
Resümee: Ein absolut perfekter Ritt, der keinen Wunsch offen ließ und Appetit auf mehr macht.
Sandra Stamm
Alle Details über den Elbe-Elster-Kreis und die Orte, die wir streiften, findet Ihr im Internet auf www.elbe-elster.de oder www.elbe-elster-land.de.
Alle Bilder und Wissenswertes über unseren Ausgangspunkt Brottewitz auf www.sweet-arabians.de.
Stafettenritt am 04.10.2009
Zweck der Übung war die Übergabe der Stafette von Katrin Müller aus Beyern an Sandra Stamm Brottewitz. Ziel war Adelwitz in Sachsen (ja, das Ausland). Also hieß es Reisepässe einpacken!
Bei ordentlich stürmischen Herbstwetter starteten Susi auf Verflixte (Trakehner), Frank auf Sareff (Arabisches Vollblut) und Sandra auf Bandit (Trakehner) in Brottewitz gegen 10:15 Uhr unseren Ritt. Vor uns lagen ca. 10 km wunderschöne Reitstrecke die hauptsächlich an der Elbe entlang liefen. Das bedeutete nicht nur landschaftlich reizvoll sondern auch, dass die Pferde endlich mal wieder ihre Beine strecken durften. Da wir ja leidenschaftliche Araberreiter sind, war der Sturm nicht lästig. Denn wie schon lautet das Sprichwort aus dem Koran: „Araber, Trinker der Lüfte…“.
Die Strecke führte von Brottewitz zuerst nach Altbelgern und dann weiter nach Stehla.
Stehla liegt ganz nah an der Elbe und meistens sind die Elbwiesen dort vollständig eingekoppelt und mit Schafen und Rindern besiedelt. Aber wir hatten Glück, ein schmaler Weg war offen und wir konnten ungehindert weiter reisen. Ohne Probleme ging es dann weiter nach Tauschwitz.
Tauschwitz wurde 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte er zum Kloster Mühlberg und bis 1928 zum Kreis Liebenwerda. Tauschwitz ein kleiner Ort in Sachsen, wo Fuchs und Hase sich „Gute Nacht“ sagen und es nur vier Häuser, fünf Spitzbuben und eine kleine Kneipe (wo´s lecker schmeckt) gibt. Aber wir hatten keine Zeit, schließlich wollten wir nach Adelwitz.
Vorbei gings am Gut Ottersitz, welches der Familie Schmitthusen gehörte aber schon lange nicht mehr bewohnt wird. Inzwischen ist das Gut schon sehr stark verfallen, hat aber von seiner eigentlichen Schönheit, bedingt auch durch seine elbnahe Lage, noch nichts verloren.
Gegen 11:30 erreichten wir Köllitsch.
Köllitsch hat eine sehr interessante Geschichte. Entstanden ist Köllitsch aus den Orten Köllitzsch und Korgitzsch. Nach der Bodenreform gingen die Ländereien des Gutes als Staatsdomäne in Volkseigentum über. Hier erfolgte die Gründung einer Betriebsberufsschule. Heute ist Köllitsch Teil des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Die Hauptaufgaben sind jetzt die Überbetriebliche Ausbildung und die angewande Forschung sowie Beratung im Landwirtschaftlichen Bereich. Ihr wollte mehr erfahren… www.smul.sachsen.de/lfl/270.htm.
Nun lagen noch gute 1,5 km vor uns die wir schnell hinter uns brachten. Pünktlich 12 Uhr, gut durchgelüftet, ausgestreckt und super gelaunt kamen wir in Adelwitz an. Dort suchten wir einen Rastplatz für unsere Pferde und uns und dann gings zum Essen und Getränke ordern ins Rittergut Adelwitz. Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1314. Das Rittergut wird erstmalig 1553 unter Odalitz im Kirchenbuch von Blumberg erwähnt. Nachdem es im Dreißigjährigen vollständig niederbrannte wurde es wieder aufgebaut. Nach vielen Besitzern wurde es 1945 enteignet und ging in den Besitz der Gemeinde Arzberg. 1990 kaufte Familien Langbein das Gut und begann es wieder neu aufzubauen. Jetzt findet man dort eine Technologiezentrum für innovative, physikalische und chemisch-biologische Projekte, ein Technologie- und Kongresszentrum, mit Hotel und einem breiten Freizeitangebot sowie einer sehr ansprechenden Gastronomischen Betreuung. Diese konnten wir dann auch in vollen Zügen genießen, bevor wir gegen 14:00 Uhr den Rückweg antraten. Die Reiter diesmal:
Susi auf Verflixte, Karen auf Sareff und Micha auf Bandit. Leider waren wir pferdetechnisch etwas eingeschränkt durch Erkrankung und Fohlen bei Fuß. Deshalb entschlossen wir uns, die Strecke brüderlich zu teilen.
Auch der Rückweg ging ohne Probleme vonstatten, wenn auch nicht so zügig, da einige Reiter leider nur mit einer Pionierblase ausgestattet sind.
Ankunft war um 16:00 Uhr nicht geschafft aber glücklich und in froher Erwartung von Hafer, Heu, Kaffee und Eierkuchen. Wer was bekam bleibt Eurer Fantasie überlassen.
Ein absolut gelungener Tag, den wir wiederholen werden.
Sandra Stamm
Die ausführlichen Informationen zu Ostelebien und den Orten die wir durchritten haben findet Ihr unter www.ostelbien.de.
Sommercamp 2009Reitercamp 2009 – Tagebuch
Das Reitercamp startete am Freitag dem 07.08. ab 17 Uhr mit der Anreise aller Beteiligten. Nach dem Aufbauen der Zelte und dem Einsortieren aller Sachen und Lebensmittel (natürlich gab es auch genug Naschwerk), begannen die Vorbereitungen für die Teilnahme am Dorffest in Fichtenberg. Dieses sollte am nächsten Tag stattfinden und es war sowohl die Teilnahme am Umzug als auch an den Reiterspielen geplant. Vorbereitend dafür mussten noch die Sättel der Pferde sowie auch die Pferde auf Hochglanz gebracht werden.
Als wir das endlich geschafft hatten gab es Abendbrot (hmmm, lecker „Bemme mit Brot“) und dann ging es auch schon Richtung Bett- heute natürlich die Luftmatratze im Zelt. Vor Aufregung war an Schlaf überhaupt nicht zu denken und so kam es, dass die Chips auch noch früh schmeckten und das Wecken gegen 8 Uhr schrecklich zeitig erschien.
Am Samstag wurden nach dem Frühstück Ghorra, Sareff und Bandit gesattelt und die Reiter machten sich mit ihren Pferden auf den Weg nach Fichtenberg. Begleitet wurden sie von Drahteseln, getreten von Nazan, Anton, Steffi, Theresa, Jessi, Anja und Maike. Leider musste ein Drahtesel auf der Mitte des Weges wegen einer Verletzung abgestellt werden (Fahrradkette hatte sich vom Rest gelöst) und Anton durfte mit dem Auto weiterfahren.
Pünktlich in Fichtenberg angekommen, ging es dann im Festumzug vier- und zweibeinig durch den geschmückten Ort zum Festplatz.
Als erste Aufgabe kam das Kranzreiten. Susi auf Bandit und Karen auf Sareff wurden verpflichtet und für alle war es das erste Mal. Schließlich habe sie den 5. und 13. Platz erreicht und konnten echt stolz sein. Es sprangen auch zwei neue Halfter raus. Am Tonnenreiten nahmen Karen auf Ghorra und Sophie auf Sareff teil. Auch hier habe sich beide richtig gut „geschlagen“. Das letzte Spiel für die „Fortgeschrittenen“ war die Reise nach Jerusalem. Hier konnten Sophie, Karen und Susi teilnehmen und wir hatten als Zuschauer unwahrscheinlich viel Spaß. Die Aufgabe war im Galopp im Kreis um die Strohballen zu reiten und wenn die Musik aufhört so schnell wie möglich einen Strohballen als Sitzplatz zu ergattern. Sophie sprang noch im Galopp vom Pferd gleich auf den Ballen und Susi rast auf einen leeren Platz zu und schimpfte alle aus dem Weg. Der Einsatz lohnte sich für Sophie, sie erreichte schließlich den 5. Platz.
Ganz im Anschluss konnten die „Kleinen“ beim vereinfachten Tonnenreiten zeigen was sie können. Und hier noch die Ergebnisse:
1. Platz Theresa
2. Platz Nazan
3. Platz Steffi
4. Platz Anja
5. Platz Jessi
6. Platz Maike
Nach der Siegerehrung kam die, von allen gefürchtete, Rückfahrt. Nach gefühlten 100 km Hintour und noch beängstigenden gefühlten 200 km bis zum nach Brottewitz, gabelte der Lumpensammler von Frank und Sandra die geschwächten Fahrradfahrer nebst Drahtesel auf und die drei Reiter konnten mal ein etwas schnelleres Tempo anschlagen. Die einzigen die durch hielten waren Maike und Anton. Natürlich verschwand Anton kurzzeitig von der Bildfläche und musste wieder gesucht werden (wäre ja auch komisch gewesen, wenn er keinen Blödsinn gemacht hätte) aber dann ging alles wie am Schnürchen. Zu Hause angekommen kochte Frank Spaghetti und die hungrige Meute wurde versorgt (vorher wurden natürlich noch die Pferde für die Mühen entschädigt und gut „zu Bett“ gebracht). Auch die Reitkinder waren geschafft und schliefen friedlich die ganze Nacht.
Der Sonntag ging sehr ruhig vonstatten. Nach einem ausgiebigen Frühstück und den Elternbesuchen (manche können eben nicht loslassen ;)) wurden die Pferde, deren Hütte und die Koppeln gesäubert. Dazwischen wurde Mittagessen zubereitet und auch Kaffee gemacht. Am späten Nachmittag gab es die erste „Vorprüfung“. Die Pferde wurden gesattelt, die Reiter stellen Abteilungen zusammen und Frank, Sandra, Karen und Micha waren die Prüfungskommission. Die Mädels und Jungs zeigten was sie bereits können und wir legten dann gemeinsam zum Abendessen die einzelnen Ziele für die kommende Woche fest. Schließlich sollte das Camp dazu dienen, die theoretischen und auch praktischen Reitkenntnisse deutlich zu verbessern.
Nach einer ruhigen, erholsamen Nacht stand der Montagmorgen vor der Tür (wer hat denn den bestellt ;)?) und das Training begann. Natürlich nicht ohne ausführlichem Frühstück und… Elternbesuch. Als Tagesgäste kamen noch Maike, Ariana, Lisa, Jenny und Johannes dazu. Zuerst ging es zum praktischen Üben (Koppel absammeln, Pferde putzen), dann kam das Mittagessen und dann kam die Theorie. Sandra ist ein Meister in schweren Fragen und die sollten alle beantwortet werden. Am späten Nachmittag kam dann der schönste Teil, das Reiten. Die Aufgaben waren klar und die Motivation hoch. Bereits nach dem ersten Training konnten so einige Erfolge festgestellt werden. So verlief die Woche wie im Flug, das Training und die Theorie hatten alle mächtig im Griff, aber alle merkten auch, dass sie ihrem Ziel näher kamen. Anja musste leider am Dienstag den Rückzug antreten, ihre Angina hatte doch gesiegt. Dafür kam Sarah sogar schon einen Tag früher an.
Die ganze Woche haben alle sogar super ohne Fernseher ausgehalten und deshalb gab es zu Belohnung am Donnerstag einen Filmabend. Alle waren sich einig, es sollte „Harry Potter – Der Gefangene von Askaban“ sein. Also, dann nach dem Abendessen schnell geduscht und Film ab… Ca. 20 Minuten später schliefen alle. Nach dem Film weckten Karen und Micha die schlafende Bande und verfrachtete sie in die Zelte.
Der Freitag sollte der letzte Tag mit Abschlussparty sein. Wir planten einen Grillabend und luden auch die Eltern mit ein, damit die Kinder zeigen konnten, was sie schon alles drauf haben. Und wir hatten auch ein paar Programmstücke einstudiert.
Der Nachmittag startete mit einem Fragebogen der ein paar der Basispassfragen enthielt. Jeder sollte zeigen was er kann und wie viel er schon gelernt hat. Die Kleinen, die mit den Fragen noch nicht so richtig klar kamen, hatten ein paar andere Aufgaben, die sie mit Bravour lösten.
Dann die Reitprüfung, die absolut Klasse verlief und auch die Eltern waren vom Können begeistert.
Dann startete unsere Abschlussparty mit dem Stargast Lady Gaga, hoch zu Roß und ihrer Tanzgruppe. Ja wir haben keine Mühe gescheut…
Musikalisch wurde das ganze umrahmt von unserem DJ McHopfi, sowie den Solokünstlern Meike an der Melodika, Josi und Theresa an der Blockflöte, das Hofballett mit den Darstellern Jessi, Theresa, Sarah, Sophie, Steffi, Maike, Anton und Florian sowie nicht zu vergessen die Sweet Arabians Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Jessica Hopf mit den Darstellern Theresa, Maike, Jessi, Michael und Frank.
Mit dieser Abschlussfeier endete das 1. Reitercamp von Sweet Arabians. Es hat allen viel Spaß gemacht und die Woche verlief wie im Fluge. Auch für nächstes Jahr ist wieder ein Camp geplant und wir denken mal, dass wir es auch wieder so gut hinbekommen.
Alle Bilder im Fotoalbum...
Frühjahrswanderung 2009
Am ersten Mai startete unsere erste Wanderung 2009. Es war ein ruhiger Spaziergang über die Elbwiesen ins Nachbardorf. dort stand der Grill bereit der die hungrigen Wanderer wieder stärkte. danach ging es wieder über die Wiesen zurück zum Ausgangspunkt.
Die Stimmung war wie immer fröhlich und ausgelassen aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte...
Silvesterfeier 2008/2009